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Montag: 31. Oktober

Nun haben wir die Touristen-Stadt Bariloche erreicht, Internet hat es hier, aber die Sicht lässt zu wünschen übrig. Die Berge, die weit weit im Hintergrund zu sein scheinen, sind in Wirklichkeit 4-5km entfernt, aber man erkennt kaum was, seit Mai diesen Jahres, seit dem ein Vulkan in der Nähe (ca 150km entfernt) am Dampfen sei. So auch ein Vulkan weiter Südlich, bald werden diese Ausbrechen, die Menschen in der Nähe wurden schon evakuiert. Also hier bleiben wir nicht lange :o)

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Nachmittagssonne! Sicht kaum vorhanden, laut Einwohner jedoch ein Sonnig-schöner Tag!

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Ein kleines Häuschen am Waldrand, unbewohnt, überdeckt mit Vulkan-Asche.

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Sonntag: 30. Oktober

Wenn man ein paar Tage nichts vom Dani hört, heisst das entweder, das Auto streikt in einer Internetfreien Gegend, oder wir sind einfach die Zeit am geniessen. Zweiteres haben wir heute Sonntag ausgiebig getan. Zu allen Heimatsgefühlen der "schweizer" Berge haben wir es gestern noch auf einen härzig-kleinen Campingplatz geschafft, den ein älteres sehr nettes französisches Ehepaar führt, alles sehr vertraut:) Am Morgen ein herzliches französisches Frühstück mit entsprechender Musik, danach eine Kanu-Fahrt auf dem Bergsee (Phil de Spinner isch no is Wasser, es isch s---------------------------------------ooo chalt gsi :)

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Den ganzen Nachmittag in der Sonne gebraten. Am späteren Abend noch ein heimeliges Lagerfeuer mit dem einzigen Camping-Besucher neben uns: Einfach zum Geniessen! "Ich hole grad de Summer noche!!!" :o)

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Samstag: 29. Oktober

Eigentlich wollten wir längst über alle Anden sein und in Chile unsere Runden drehen, doch dies ist noch immer nicht möglich. So fahren wir nun in DEN Nationalpark, in den ich mit keinen Umständen hinwollte, da alle Argentinier ihn "die Schweiz" nennen, und das habe ich doch zu Hause genug. Berge, blaue Seen (ohne Verschmutzung), Schnee und grosse schöne Bäume... Na gut, nun schlägt mein Herz doch etwas höher, vertraute Bilder und da merk ich doch, wie ich so in einem kleinen geheimen Winkelchen meines Herzens die Schweiz vermisse, werde kurz etwas ruhiger und geniesse einfach die Umgebung.

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Und die Idylle wird immer wieder durch komische Schilder gestört, die Argentinier sind einfach unschlagbar doof! Dieses Schild besagt, dass man ab hier keinen Handy-Empfang mehr habe *Lach*, genau umgekehrt, hier "hat man" ausnahmsweise Handyempfang, aber sonst kaum wo...! Weitere Schilder sind bspw "Überholverbote" auf dem Campingplatz, aber davon etc mache ich jetzt keine Bilder mehr auf meine Seite... :P

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Freitag: 28. Oktober

Phil beim Betreten eines kleinen Salz-Sees in einem kleinen "Bergtäli"

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Mein Fuss nach dem Betreten, war wohl doch mehr ein Salz-Schlammloch als schön versteinerte Salz-Überreste der umliegenden Gesteine :) Aber eine schöne Abwechslung...

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Weitere unendliche Geraden, teils Stein, teils Asphalt, und inzwischen sind wir an wilden Flamingos, Gürteltieren und Straussen vorbeigefahren und natürlich an unzähligen Pferden, Kühen, Schafen, alle mit Nachwuchs :) Que liiindo ! :o)

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Donnerstag: 27. Oktober

Mein Geburi hat zu schweizer Zeit Mitternacht (hier 19:00 Uhr) mit einem kleinen Unfall am Kuhgatter begonnen. Die Schraube der Lenkstangenvorrichtung hat sich ausgehebelt. Der Sicherheitsdraht fehlte. Entweder war dieser schon von Anfang an nicht vorhanden (evt auch daher die schwammige Steuerung) oder er hat sich auf den holprigen Schotterstrassen verselbstständigt. Unser Mechaniker meint, wir hätten sehr viel Glück gehabt, dass dies bergauf und bei langsamer Geschwindigkeit passiert sei. Somit fängt mein Geburtstag also mit einem riesen Geschenk, mit dem Leben an!!!

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Später überraschte mich Phil mit einem Kuchen, den er gestern Mitternacht mit Händen und Füssen beim Mechaniker bestellt hatte. Nun feiern wir im kleinen Kreis in der Garage Geburi und es kommt alles so von Herzen, dass ich mich natürlich unheimlich freue :)

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Nach Feiern und Verabschieden wieder auf dem Weg suchen wir im nächsten Dorf nach Treibstoff. Eine Tankstelle gibt's, aber kein Nafta, so füllen wir der Ironie zuliebe halt an der Tanksäule unseren Reservekanister ein. Im nächsten Dorf dann immer noch kein Nafta, langsam wird's präkär... aber es werde heute Abend um 23 Uhr geliefert. So warten wir nun auf Treibstoff :)

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Ansonsten geht ein sonnig-schöner Tag zu Ende, Phil und ich sind zufrieden, das Auto macht immer noch seine Mätzchen, verliert immer noch wenig Wasser, ruckt immer wieder wegen verschmutetem Nafta (inzwischen gehört Treibstoff-Putz-Mittel-Zusatz für den Tank zu unserem Grund- und Reservearsenal). Wir hoffen, dass das Auto nun über seine Kinderkrankheiten hinweg ist und wir endlich wieder die unendlichen Weiten des Landes geniessen können.

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Mittwoch: 26. Oktober

Heute wurden wir nicht abgeschleppt, dafür gleich aufgeladen! Neues Spiel – Neues Glück! Siehe Tagebuch 26. Oktober

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Jetzt habe ich endlich einen Froschkönig und einen an der Ente! Typisch Evelyne, nichts als Enten und verwünschte Thronfolger im Kopf. Jetzt habe ich das Abschiedsgeschenk 4 Monate mitgetragen und nun zum Geburtstagsgeschenk erhoben, törööööö! Nun habe ich die Ente schon zich-tausend-mal geküsst und habe mir dabei doch so sehr DEIN Auto gewünscht – das fährt wenigstens :o) Naja, nun reite ich halt per Ente durch die Pampa Argentiniens, aus und Ente! :) Danke viiiiiiielmal, isch es mega cools Gschänkli, gwääggwäägggwäääääääääääg :oP

 

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Dienstag: 25. Oktober

Heute wurden wir 2 mal abgeschleppt und 1 mal aufgeladen – Traurige Bilanz! Siehe Tagebuch 25. Oktober

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Montag: 24. Oktober

Auf diesen Fotos sieht man den Moreno-Gletscher beim Lago Argentino in den Anden im südlichen Teil von Argentinien, und „ja, es ist sau-kalt“!

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Sonntag: 23. Oktober

Ach hätt ich doch nicht so vielen versprochen KARTEN zu schreiben... :) Keine Angst, sie sind trotzdem von Herzen geschrieben ... ;o)

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Samstag: 22. Oktober

Die Nacht auf einer Anhöhe mit Aussicht auf's Meer mit wunderschönem Sonnenuntergang, einsamer Stille und Sternenhimmel verbracht. Heute geht's nach Chile (Terra del Fuego ist unter Argentinien und Chile aufgeteilt). Der Zoll war dann leider gesperrt, erst ab 1. November offen, ein Fluss mache ein Durchkommen unmöglich, selbst mit 4x4 schwierig. Um nicht die langweilige Küstenstrasse zu nehmen (wir wollen ja nicht touristisch sein), entschieden wir uns für die gleich lange Bergroute. Nach ersten Schlamm-Lehm-Rutsch-Versuchen bergauf/bergab, durch einen Bach (vorher die Tiefe zu messen ist nur was für Weicheier, schliesslich haben wir einen Fiat, äääääh, naja, lassen wir das mal), in ein Schneefeld. Ja, da habe ich dann aufgegeben, steckengeblieben. Jetzt darf Phil ran, ich gehe schieben. Links spuhlt der Schnee zu Himmel, rechts geht's "s'Loch abe", ich stapfe und stosse, Phil gräbt sich mit Vollgas durch den Schnee, herrlich, endlich "Action" :o) Dann noch den nächsten Graben mit Steinen füllen, sonst kommt man auch da nicht durch, ein Umkehren längst nicht mehr möglich, erreichten wir dann (ich doch ziemlich erleichtert) die nächste Stadt in Chile, wo wir dann bei Sturmböhen eine weitere Nacht im engen Kleinwagen verbrachten :) ...

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Freitag: 21. Oktober

Geschlafen haben wir in unserem "Truckli", ich will wieder meinen "Blazer" - *schmoll*

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Nach der zerknitterten Nacht noch nicht ganz bei Sinnen nehmen wir einen Anhalter mit, ein Vagabund, ein Sänger, einer, der die Leute hier unterhalten soll. Der textet uns erst mal im Auto voll über die schöne Natur hier und zeigt uns am Zielort (seinem derzeitigen Arbeitsplatz) den Grill und die Fleisch-Spiesse. Neben dem Haus (einsam in der Prärie der Wildnis) stehen 200 Hundehütten. Die Grösse der Spiesse stimmt, doch sie erleichtern uns dann nach erster Verwirrung, das seien dann doch keine Hunde... hmmm, ich weiss ja nicht...

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Danach geht's ans nächste "Fin del mundo", eine Abzweigung etwas weiter oben auf der Weltkarte ans östliche Ende der Insel "Terra del Fuego". Mit über 100 Sachen rasen wir über Kies-Strassen, Phil sagte, so spürt man die Schlaglöcher nicht. Stimmt! Dafür klappt bei jedem Kuh-Gatter-Übergang das Handschuhfach auf und sogar der Scheibenwischer hat sich verselbstständigt :) Strassen, die entweder im Himmel oder im Meer enden... Wildpferde und andere Gnu-ähnliche Tiere, und Kühe und Schafe, und weit und breit keine Menschen, so gefällt's... !!! Am Tor ist dann leider Schluss, weiter kommt Otto-Normalverbraucher nicht, ab hier nur noch zu Fuss und nach einem spontanen Schwatz mit dem Eigentümer des Privatlandes dann umkehren, weiter käme man nur mit 4x4-Auto, Mist!

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Neben all dem schönen wird das verträumte Bild der Insel am Ende der Welt immer wieder durch Abfall geprägt, "es sind Schmutzfinke die Argentinier". Was hier mit einem alten Schiffsfrack noch alte Geschichten wiederspiegeln kann, ist beim 2. Bild einfach nur noch respektlos - was wie ein heller Berg in der Mitte aussieht, ist tatsächlich ein Berg, ein Berg aus Müll, der nicht nur dieses Tal füllt!

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Donnerstag: 20. Oktober

So, fertig! Wir haben die Schnauze voll von den Behörden und haben uns auch in der YPF-Tankstelle genug darüber ausgekotzt, bis ein Herr seinen Kollegen anrief, der hier eine Autovermietung hat. Und zudem möchte er uns Ende Jahr unseren Chevrolet abkaufen, auch gut zu wissen (die E-mail haben wir uns auf jeden Fall mal aufgeschrieben). So haben wir nun heute ein Auto gemietet (für mehr als einen kleinen Fiat - es richtigs Truckli - hat's nicht gereicht), mit dem dürfen wir jetzt Feuerland ("Terra del Fuego") erkunden. So machen wir uns also auf den Weg, über die mühsame Grenzbehörde, die uns natürlich noch bestens kennt, aber nun mit gemietetem Auto können auch diese - nennen wir sie mal liebevoll "Bürokraten" - Zollbeamten uns nichts mehr verbieten. Und ab geht's über schöne Passstrassen mit super Aussicht, Schneebergen mit Schneeballschlacht und vielen öden Landschaften, gezeichnet von vergangenen Waldbränden, vorbei nach Ushuaia, in die südlichste Stadt der Welt. Und wir dachten, das sei ein Fischerdörfchen - von wegen, das ist ja bald so gross wie Zürich ... hmmm... und alles andere als schön, Betonklötze, Transportkontainer (grösser als viele Wellblechhütten der Anwohner), trostlos, kalt, gefällt uns nicht...

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Also schnell weiter an dem Industrie-Gebirge vorbei ans nächste "Ende der Welt" ("Fin del mundo"). Und so sieht's dort aus, danach kommt nur noch Antarktis, brrrr brrr, wir frieren doch jetzt schon.

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Mittwoch: 19. Oktober

 

Meine momentane Hauptbeschäftigung - Telefonkrieg mit allen möglichen Behörden, von Polizei über Anwalt, Migrationsamt bis Zollbehörde, Mechaniker bis Lieferdienst, Konsulat bis Familie in der Schweiz und so weiter... Arbeiten im stressigen Spitalalltag war ja sooooooo schön!!!

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Fingerabdrücke bei der Polizei (bei Interesse siehe Tagebucheintrag Mittwoch 19. Oktober)

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Die wohl dümmste Erfindung der Welt: Migrationsamt Argentinien (oder besser gesagt die Biester nahmens Sekretärinnen)

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Samstag: 15. Oktober

Reisetag! Viele unzählige Strassen, die meisten Ellenlang geradeaus, über 900 km habe ich heute abgespuhlt... :)

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Freitag: 14. Oktober

Ich kann's nicht ändern, aber die spinnen die Argentinier. Aus Langeweile verewige ich nun mal wieder die "Eigenheiten" der Argentinier. Das 1. Bild zeugt von einem Elektrizitätengeschäft, zwar eingestürzt, aber immer noch hinter Gittern verschlossen und versiegelt. Das 2.Bild des rasenden Hundes amüsiert mich, da weit und breit kein Haus, sondern nur dessen Fundament steht, ABER... es ist schon mit Hag und Hund gegen Fundament-Diebe geschützt :) Die haben doch einen Knall !!! - oder vielleicht ist da Gold eingemauert? wer weiss...

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Donnerstag: 13. Oktober

Jeder Tag des Wartens wird fleissig genutzt zum Planen der weiteren Reise, die Stadt kennen wir inzwischen sowieso zu Genüge. Hier werden gerade unsere "Sandgitter" für die Atacama-Wüste nahe den chilenischen Anden hergestellt. Phil hält, Hugo "flext". Hugo erzählt uns danach noch anhand der Fotowand im Hintergrund seine Tango-Gesangs-Vergangenheit, Asado-Grill-Gesellschaft und Wein-Passion... Und wieder kennen wir einen netten Menschen mehr, der uns Glück auf unseren Reisen wünscht :)

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Mittwoch: 12. Oktober

Heute hätte, sollte, müsste die Wasserpumpe ankommen und sowieso wären wir längst über alle Berge, aber nein, das Pech haftet uns irgendwo an den Fersen wo wir es noch nicht loswerden und das Gefühl wird durch den Regensturm in der Früh und das regnerische Wetter verstärkt. Nun wird das Problem auf den Transport geschoben, der nicht funktioniere, bis mir der Garagist nach etlichem Nachfragen und zusätzlichem telefonischem Abklären mit Gustavo (unserem Mech von Buenos Aires) über weitere Möglichkeiten, dann endlich in verständlichem Spanisch mitgeteilt hat, dass die Wasserpumpe zuerst bezahlt werden müsse, dann erst werde sie losgeschickt, wir müssten also erst auf der Bank eine Hinterlegung machen und dann werde sie "Freitag" eintreffen. Er hat dies natürlich gewusst, uns aber "vergessen" mitzuteilen, oder wie ich das nenne, es kümmert ihn einfach einen Feuchten, wie lange wir hier festsitzen und ob wir unsere Reisepläne überhaupt noch schaffen oder nicht. Ich weiss echt nicht, ob ich schwarz oder weiss malen will. Ich weiss nicht, woher wir die Geduld immer wieder nehmen, dann doch nicht auszurasten. Mit dem Frust im Bauch war es eine kurze Sache auf der Bank einzubezahlen und die Energie nutzten wir auch gleich, beim "Bastelheini", der uns die alte Wasserpumpe schon 3 mal repariert hat (sowie auch den dadurch verursachten Schaden an Radiator und Fentilator wieder in Ordnung bringen musste), das Geld für die neue Pumpe einzutreiben, immerhin 780 Pesos (175 sFr.). Er stellte sich kurz dumm, musste dann aber schnell nachgeben. Unser Mechaniker schüttelte nur den Kopf und grinste zufrieden, da dieser "Glünggi und Giizgnäbber" scheinbar sonst nie einen Pfennig zurückgäbe und er uns dies nicht zugetraut hätte. Kleines Erfolgserlebnis!

Zum Ausgleich macht das Fahren mit dem Auto des Chef's schon fast wieder Spass, alter Renault '94, die Scheiben längst nicht mehr erlaubt in der Schweiz wegen ca 8-facher Splitterung, Scheibenwischer werden durch eine gehälftete Kartoffel ersetzt, da diese längst nicht mehr ihren Diensten nachkommen (das heisst, bei Regenwitterung wird die Frontscheibe mit einer Kartoffel eingerieben zur Wasserabweisung:), der Zündschlüssel wackelt und bei jeder Bodenkante (und davon gibt's hier tausende) schaltet sich die Armaturenbeleuchtung und sämtliche Anzeigen aus, dass die Fenster sich von Hand hoch- und runterschieben (nicht etwa drehen) lassen muss ich wohl nicht mehr erwähnen, das gehört zum Charme des Autos. Und damit sind wir heute durch den Regen zur Bank usw gefahren... nein Mami, die Gurten funktionieren auch nicht mehr, aber wir haben's überlebt... :) Irgendwo doch noch bisschen Glück an Board... :)

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Ps: der Wassergraben (siehe Foto vom 7.Oktober), der die Strasse entzweite, der gestern feinsäuberlich zugeschüttet wurde ist heute in gleichem Ausmasse wieder vorhanden. Hier ist einfach nichts für die Ewigkeit - und meine Nerven bald auch nicht mehr.

Dienstag: 11. Otober

Ein neuer Tag, heute mit Sonnenschein. Phil überwindet sich mit seinem eingeschränkten Fuss (da im März diesen Jahres zuletzt operiert) mit mir einmal um die ganze Bucht (ca 1,5h Marsch) zu laufen, um das geologische Museum anzuschauen, die Stadt kennen wir nun schon in- und auswendig. Das Museum war echt schön, so von aussen, leider war es geschlossen - natürlich nur Dienstags, sonst ist es immer offen - das Pech lässt uns noch nicht in Ruhe. Trotz allem, die Aussicht war schön, der Fischgestank herrlich, alles in allem ein herrlich sonniger "argentinischer Feiertag". Wie es wohl jetzt in Terra del Fuego wäre?!? hmmm...

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Sonntag: 9. Oktober

Frühstück in der Garage auf dem Rennschlitten eines Mitarbeiters, Sandstrände zum Spazieren. Eigentlich alles soweit gut, ausser, dass wir unfreiwillig hier sind... Wir wollen endlich weiter!!!

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Samstag: 8. Oktober

Und dies wird unser Schlafplazt für die nächsten 4 Nächte (hoffentlich nicht noch mehr) werden, in der Garage des Mechanikers. Das Hostel-Personal wollte an uns verdienen und ging kurzerhand mit der Zimmermiete hoch, "da het's halt g'chlöpft und hasi mal richtig uf spanisch zämegschisse, was eigentlich s'Gfühl händ!", jetzt sind sie wieder ganz nett zu uns, aber wir haben keine Lust mehr auf diese Leute!

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Heute wurde die Wasserpumpe geliefert, aber es ist die Falsche!!! Die Bremsen sind auch noch nicht da. Nun wurde die bereits abgeblasene Bestellung vom Donnerstag bei der Agentur in Buenos Aires wieder aufgenommen. Montag ist aber "Viertig" in Buenos Aires - nur dort, sonst nirgends in Argentinien - das heisst, die Wasserpumpe geht erst am Dienstag raus und kommt evt Mittwoch an... Wir haben echt den Anschiss, immer Glück kann man halt auch nicht haben. Wenigstens haben die Leute auf der Strasse ihren Humor noch, der Fahrer dieses Autos hat seinen Hund wohl auf dem Dach vergessen - doch dem scheint's zu gefallen :o)

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Freitag: 7. Oktober

Noch kein Stück weiter und ein Tag zum heulen. Eine der unzähligen, trostlosen Strassen hier...

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Donnerstag: 6. Oktober

Abwarten! Auf Ersatzteile - Wasserpumpe und Bremsklötze aus dem 600 km entfernten Bahía Blanca. Und so wie Phil schaut, so fühlen wir uns auch...

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Mittwoch: 5. Oktober

Phil am verzweifeln - nein - am rumblödeln, da uns die Autopannen langsam zur Gewohnheit werden - siehe Tagebuch 5. Oktober :)

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Dienstag: 4. Oktober

Den heutigen Dienstag verbrachten wir fast ausschliesslich im touristischen Puerto Madryn, wieder eine Hafenstadt. Nur ist unsere Entscheidung unfreiwillig, siehe Tagebuch vom 4. Oktober. Die Fotos sind von der Werkstatt, wo unser Auto dann ohne uns übernachten musste. Wir wurden von einem Freund eines Auto-Mechanikers mit nach Hause genommen, wo seine Mutti uns noch fein bekochte und uns die Betten richtete. Echt lieb die Leute hier, nicht wie in der Grossstadt. Die Mutti (Olga) segnete uns am Morgen noch und sprach uns Mut und viel Glück zu, dafür erntete sie schweizer Schoggi :o) Immer ein willkommenes Geschenk...

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Sinnbild für die vielen Autostunden auf sandigen Strassen, nichts als geradeaus!

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Montag: 3. Oktober

Vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf der Halbinsel Valdés, Deutsche kennengelernt, die uns zu einer abgelegenen Bucht führten wo noch 2 schweizer Camper (einer mit einem Wohnwagen aus Auw) anzutreffen waren. Die Touristenangebote umfuhren wir somit und sahen trotzdem Wale aus ca 20-30m Entfernung, und Knurren tun die Dinger ganz schön laut, das dröhnt richtig durch's Wasser. Und endlich wurde das Auto so richtig im Dreck gesuhlt, durch Schlamm-Dreck-Pfützen mit Aquaplanning drüber, um ein Haar die Kontrolle über s'Auto verloren, und das mit nur gerade mal 10 km/h, das braucht noch Übung :) Zu Autopannen siehe Tagebuch 3. Oktober.

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Sinnbild von den tollen und erstaunlich bequemen Nächten die Phil und ich ab nun im Auto verbringen werden. Campingfeeling!!! :)

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Sonntag: 2.Oktober

 

Das erste Mal Meersicht - trotz Autopanne ein gutes Gefühl (siehe Tagebuch 2. Oktober) :)

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Samstag: 1. Oktober

Heute sparen wir mit Abendessen in Form eines Sandwitches. Alles Improvisation. Nun fahren, schlafen und essen wir also im Auto ... - eine Pinkelflasche haben wir auch schon :o)

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Freitag: 30. September

Die Reise hat begonnen. Endlich aus Buenos Aires raus. Mit Phil an der Seite wird sogar das etwas mulmige Gefühl dem Auto gegenüber schnell besser und wir sprechen uns immer wieder Mut zu, dass uns dieses Vehikel bis ans Ende der Welt trägt :) Es wird ein Abenteuer. Fröhlich und vollgepackt dem Sonnenuntergang entgegen.

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